Structure eats rules for breakfast!

Seit wir im USZ in den Restaurants und Cafeterias lange Tische mit mind 1.5m Länge eingeführt haben, sitzt schlagartig niemand mehr zu nahe. Das ist unglaublich und eine Lektion, die sich alle Spitäler und Spitalleitungen zu Herzen nehmen sollten!!! Diese Investition lohnt sich allemal!

–> Structure eats rules for breakfast!

#hierarchyofinterventioneffectiveness

Save the date!

Mit Freude geben wir die kommenden Termine für den Hygienekreis im 2021 bekannt. Stattfinden werden diese im USZ, Grosser Hörsaal OST:

61. Hygienekreis, Dienstag, 20.04.2021

62. Hygienekreis, Dienstag, 02.11.2021

Wir sind für Euch da!

Das Spitalhygieneteam USZ ist mit Velos ausgerüstet, um schnell überall im USZ vor Ort zu sein. Es ist für uns entscheidend, zu verstehen, wo am Patientenbett der Schuh drückt, welche Regeln auch umsetzbar sind und welche nicht. Redet mit uns!

Carlo, unser Allrounder

Gibt es überhaupt irgendetwas, was Carlo Colombo nicht kann?! Der „Quaterback“ des Spitalhygiene-Teams ist jetzt nämlich auch noch Influencer! Von seinen anderen Tätigkeiten im und ums USZ seit den 80er Jahren erfahrt in diesem spannendenen Instagram-Post mehr:

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Die Vielfalt am USZ hat mir immer gefallen. 1985 habe ich meine Pflegeausbildung am USZ im Bereich Herz-/Viszeral- und Transplantationschirurgie abgeschlossen. Drei Jahre später sind meine Frau und ich zu einer längeren Reise aufgebrochen: durch Sibirien nach Japan und dann in die USA. Dort bin ich mit dem Thema Infektionsprävention in Kontakt gekommen: Ich war als Pflegehilfe in einem Altersheim, habe mein State Board in Nursing abgeschlossen und in der AIDS-Hilfe tätig. Zurück in der Schweiz, bin ich wieder ans USZ, zuerst in die Chirurgie, dann auf die Infektiologie. Ich bin eine Art Allrounder: Ich war als Study Nurse HIV tätig, habe anonyme HIV-Testungen durchgeführt und leitete das Referenzzentrum für Needle Stick Surveillance des BAG. Zudem habe ich an verschiedenen Ausbildungsstätten und Spitälern in der Schweiz Schulungen über HIV und Hepatitis gegeben. Heute liegt mein Schwerpunkt in der Spitalhygiene vor allem auf bautechnischen Dingen. Wird im USZ gebaut, schaue ich z.B. wie man mit Staub und anderen für den Patienten gefährlichen Stoffen umgeht, resp. ob vielleicht Patienten verlegt oder spezielle Schutzmassnahmen ergriffen werden müssen. Bezüglich Coronavirus geht es auch mal darum, ob Räume genügend gut belüftet sind. Hilfreich ist, dass ich auch gelernter Tiefbauzeichner bin. Ende November werde ich pensioniert. Ich werde das USZ vermissen. Für mich war es immer wie ein Dorf: Ich kenne die Schreiner, die Gärtner, die Pflegeexpertinnen, den CEO und habe diesen Austausch und diese Gemeinschaft immer geliebt. . Carlo Colombo, Berater Infektionsprävention . . #facesofusz ist unsere aktuelle Serie auf Instagram. Jeden zweiten Mittwoch erscheint ein Portrait über engagierte, interessante und aussergewöhnliche Mitarbeitende, welche sich mit Haut und Haaren ihrer Arbeit am #usz verschrieben haben. . . . . . . #infektionsprävetion #spitalhygiene #spital #teamwork #allrounder #pflege

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5 Dinge, mit welchen du Ansteckungen im Büro verhindern kannst!

Wenn man folgende fünf Regeln im Büroalltag einhält, kann man das Covid-Übertragungsrisiko auf ein Minimun reduzieren. Es braucht gar nicht so viel dazu!

  • Büro regelmässig lüften (min. 1x pro Stunde)
  • Genügend Abstand zwischen den Arbeitsplätzen (min. 1.5m)
  • Maske tragen (ausser man ist alleine im Raum)
  • Genügend Abstand halten in den Pausen (min. 1.5m)
  • Arbeitsplatz nach Gebrauch desinfizieren

Vorträge 60. Hygienekreis, 27.10.2020

Surveillance von spitalerworbenen Infektionen, Aline Wolfensberger, Dr. med., Universitäts Spital Zürich

Hygieneordner Eindeutig, benutzerfreundlich, zugänglich, Marie-Theres Meier, Fachtexpertin Infektionsprävention, Universitäts Spital Zürich

Bei uns ist jeder Tag ein Händehygienetag!, Heidi Giger, pensioniert

Internationaler Mycobacterium chimaera Outbreak, Peter Schreiber, Dr. med., Universitäts Spital Zürich

Human factors engineering & Implementation science, Lauren Clack, Dr. phil., Universitäts Spital Zürich

Mentale Modelle machen einen Unterschied!

Die SARS-CoV-2 Pandemie zeigt eine Tatsache, die ein Kernthema der Infektionsprävention darstellt. Bakterien und Viren sind für das menschliche Auge unsichtbar. Deshalb ist es so wichtig, dass wir alle für unser Verhalten das richtige Mentale Modell im Kopf haben.

Wir haben deshalb eine Infografik geschaffen, die allen dabei helfen soll.

Am besten A3 ausdrucken und aufhängen. High-Res Kopie bei uns bestellen – frei verwendbar unter Angabe der Quelle (Creative Commons).

Creative Commons

Es braucht nur wenig! Aber davon viel. Jetzt erst recht.

Schutzmasken

Das Corona Virus ist noch das gleiche. Die Übertragunswege auch. Was jetzt (wieder) anders ist, ist die Anzahl der Infizierten unter uns – häufig ohne oder mit wenig Symptomen.

Es braucht sehr wenig, dass es zu keiner Ansteckung kommt.

Einen Schritt zurück. Sonst Maske richtig anziehen. Die Hände waschen oder desinfizieren.

Und: Stellen Sie sich vor, Sie bekämen jetzt einen Anruf, dass gestern jemand positiv getestet wurde, den Sie angetroffen haben. Sie müssen sicher sein, dass Sie kein Risiko eingegangen sind.

Stellen Sie auch sich vor, dass jede Person angesteckt ist, die Sie antreffen. Das ist natürlich nicht so. Aber nur knapp. Und hilft, das Wenige richtig zu machen.

Let’s do it! We can.